Wie viel Salz ist gut?

Eine regelmäßige Salzaufnahme ist für das Funktionieren des menschlichen Körpers unerlässlich. Als Richtwert für eine optimale Versorgung gelten in Deutschland 6 Gramm Salz pro Tag. Fehlt es unserem Körner an Salz, beispielsweise durch starke körperliche Aktivitäten oder eine Erkrankung, können tatsächlich Mangelerscheinungen auftreten. Anzeichen für einen Natriummangel sind beispielsweise niedriger Blutdruck und Muskelkrämpfe. Dies gilt vor allem bei sehr hohen Temperaturen und intensivem Sport, da viel Salz beim Schwitzen verloren geht. Der Salzgehalt im Blut und in den Körperflüssigkeiten beträgt 0,9 %.

Neben der Herkunft und Art der Gewinnung (Steinsalz, Siedesalz, Meersalz) gibt es Unterschiede z. B. bei den Mineralstoffen, in der Reinheit, der Körnung und dem Geschmack.

Wofür brauchen wir Salz?

Der Mensch braucht Salz zum Überleben. Es sorgt für den Transport von Wasser und Nährstoffen im Körper und steuert den Blutdruck. Auch für die Nerven spielt das Salz eine wichtige Rolle, es sorgt dafür, dass Reize weitergeleitet werden.

Wie reguliert der Körper unsere Salzaufnahme?

Wie der Körper mit der Aufnahme von Salz und Flüssigkeiten umgeht, erleben wir im Alltag: Essen wir viel Salz, haben wir vermehrt Durst. Trinken wir reichlich, scheiden wir viel wieder aus. Ist es heiß oder treiben wir Sport, verlieren wir durch den Schweiß Wasser und Salze, was sich in gesteigertem Durst äußert. Zu salzhaltige Getränke oder Speisen schmecken uns nicht – der Körper verfügt also über eine Reihe von Mechanismen, mit denen er den Salzgehalt im Körper reguliert.

Wie hoch ist der Salzgehalt im Blut?

Er beträgt im Blut und in den Körperflüssigkeiten ziemlich genau 0,9 %. Dieser Wert muss immer konstant gehalten werden, denn viele Körperfunktionen hängen davon ab. Die Konzentration von 0,9 % entspricht der Salzkonzentration in den Urmeeren und wurde während der gesamten Evolution vom Einzeller zum Menschen beibehalten.

Salz und der Blutdruck?

Der Salz- und Wasserhaushalt wird vom Körper selbst in Balance gehalten. Ein zu hoher oder kurzfristig zu niedriger Salzkonsum wird vom gesunden Menschen spielend leicht ausgeglichen. Dafür sorgen die Nieren und die erst seit kurzem bekannten Salzspeicher in den tieferen Hautschichten.

Bei hohem Blutdruck wurde lange Zeit eine Verringerung des Salzkonsums empfohlen. Mittlerweile ist dies jedoch wissenschaftlich umstritten. Inzwischen wird sogar angenommen, dass solche Maßnahmen gesundheitliche Probleme verstärken könnten.

Am besten lasst euch bei erhöhtem Blutdruck im Hinblick auf den Salzverzehr durch euren Arzt beraten.

Warum fügt man Jod, Fluorid und Folsäure zum Salz hinzu?

Bei manchen Menschen kann es sein, dass sie durch ihre Essgewohnheiten nicht ausreichend Spurenelemente, Mineralien und Vitamine zu sich nehmen. Ein Teil kann durch Salz aufgenommen werden. Wir bei SALDORO bieten für diesen Fall unser Feines Ursalz mit Jod, Fluorid und Folsäure an.

Jod ist ein lebensnotwendiges Spurenelement und wird mit der Nahrung aufgenommen. Unser Körper braucht es für die Bildung wichtiger Schilddrüsenhormone und für viele Stoffwechselfunktionen.

Fluorid trägt zur Erhaltung der Zahnmineralisierung bei. So sorgt Fluorid dafür, dass Ihre Zähne geschützt sind.

Folsäure ist nicht nur in der Schwangerschaft wichtig. Das B-Vitamin wird für die Zellteilung und Zellneubildung benötigt.

Haut-Peeling mit Salz?

Auf jeden Fall! Sanfte Peelings helfen der Haut, die Poren schneller von abgestorbenen Zellen zu befreien. Mit Zutaten, die in nahezu jedem Haushalt vorhanden sind, können Peelings selbst angefertigt werden.

Zum Beispiel mit Salz und Olivenöl:
Salz mit etwas Olivenöl zu einem zähen Brei anrühren, der sich gut auftragen lässt. – Mit grobem Salz erhält man ein kräftiges Peeling, zum Beispiel für verhornte Stellen an den Füßen oder Ellenbogen. Bei der Verwendung von feinem Salz ist der Peeling-Effekt etwas geringer, das heißt, das Peeling fällt sanfter aus und eignet sich beispielsweise perfekt für die Oberschenkel und Oberarme.

Mit der Salz-Öl-Masse die Haut einreiben und sanft massieren. Während das Salz in Abhängigkeit von der Massageintensität vor allem den mechanisch einwirkenden Teil übernimmt, pflegt das Öl die Haut. An den Füßen und bei Hornhaut darf auch ruhig ein bisschen gerubbelt werden – das regt die Durchblutung an und entfernt abgestorbene Hautschüppchen und Hornhaut.

Peeling-Reste lauwarm abspülen und Haut trockentupfen.

Salzsocken gegen kalte Füße?

Wer chronisch kalte Füße oder sich etwas verkühlt hat, sollte es einmal mit Salzsocken versuchen. Dieses alte Hausmittel wirkt durchblutungsfördernd, regt den Stoffwechsel an und wärmt.

Und so wird’s gemacht: ein Paar saubere Baumwollsocken in eine etwa drei- bis fünfprozentige Solelösung (30 bis 50 Gramm Salz auf einen Liter Wasser) legen und sich vollsaugen lassen. Socken entnehmen, auswringen, anziehen und ein Paar Wollsocken darüber ziehen beziehungsweise ein trockenes Handtuch darum wickeln. Füße für ungefähr eine halbe bis ganze Stunde hochlegen. Alternativ können die Salzsocken über Nacht im Bett getragen werden.

Wichtig: Nach dem Ausziehen der Salzsocken die Füße gründlich mit lauwarmem Wasser abspülen.